My Life

Mein Leben war und ist bunt, abwechslungsreich, spannend. Ich bin dankbar für das was war und das was ist.
Was war in meinem Leben wichtig? Spontan fällt mir die Familie und die Musik ein. Lass mich mal chronologisch beginnen. In meiner frühesten Kindheit brachte mich mein Vater um 7:00 zu meiner Großtante in die Wilhelminenstraße, von wo aus er in die Arbeit fuhr. Den Tag verbrachte ich mit ihr, ihrem Vater (meinem Urgroßvater, der auch heute noch ein wichtiges männliches Leitbild in meinem Leben ist), oft auch dem Karli aus der Nachtbarwohnung, bis mich mein Vater wieder abholte. Im Sommer spielte sich mein Leben hauptsächlich in unserem Schrebergarten auf dem Wilhelminenberg ab. Das war schon viel lustiger und abwechslungsreicher. Ab meinem dritten Lebensjahr ging ich von 7:00 bis 16:00 in den Kindergarten, was soweit ich mich erinnern kann, recht lustig war. Mit knapp sechs Jahren wechselte ich in die Volksschule in der Julius-Meinlgasse. Das hieß dann wieder um 7:00 zur Tante Susi und von dort in die Schule. Danach wieder zur Großtante, Hausaufgaben machen und auf meinen Vater warten. Im Frühling 1968 machte ich die Aufnahmsprüfung bei den Wiener Sängerknaben, die ich auch bestand. Meine Plan Sängerknabe zu werden, wurde jedoch durch den Tod meines Vaters durchkreuzt. Meine Mutter wollte mich nicht in ein Internat schicken, und so wurde mein Vorhaben um ein Jahr verschoben. Da ich schon mit fünf Jahren in die Schule kam, war ich dann 1969 für die Sängerknaben schon zu alt, bzw. eine Schulstufe zu weit. Ich hätte die Klasse wiederholen können, aber das wollte meine Mutter nicht. Danach wollte ich Klavier lernen. In der Wohnung meiner Großeltern stand ein kleiner Flügel, auf dem schon meine Mutter gelernt hatte. Doch sie meinte, das wäre zu umständlich mit dem üben, und so wurde auch daraus nichts. Dann kamen vier Jahre Gymnasium am Schuhmeierplatz. In dieser Zeit wurde ich von meinen Mitschülern recht viel gehänselt heute würde man sagen gemobbt. Mich mit fünf Jahren in die Schule zu schicken, war glaube ich nicht sehr gut für mich. Danach ging es in die HTL. In der zweiten Klasse hatten wir eine Exkursion zur Voest nach Linz und ein Klassenkollege hatte eine Gitarre dabei, auf der er Lieder von den Beatles spielte und dazu sang. Am nächsten Tag leerte ich mein Sparbuch und kaufte mir meine erste Gitarre. Autodidaktisch lernte ich die ersten Akkorde und Lieder. Beim Bundesheer schrieb ich mein erstes Lied, den Bundesheerblues, für den ich auch gleich zwei Tage Ordnungshaft wegen Verhöhnung des Ansehens des Bundesheeres ausfasste. 
1979 begann für mich das Berufsleben, das mich vom Anwendungstechniker und Produktionsassistenten in der Windsurfbranche bis zu Geschäftsführer einer kleineren Handelsfirma brachte. 
Im privaten Bereich zog es mich 1989 aus Ottakring nach Klosterneuburg, wo ich immer noch im „Wohnprojekt Ölberg“ lebe. Ich war über dreißig Jahre verheiratet, habe drei erwachsene Kinder und ein Enkelkind aus dieser Beziehung und bin seit 2020 in einer neuen wunderbaren Beziehung mit Ines, die mich auch bei vielen meiner Singkreise begleitet.
Bevor ich mit meinen Singkreisen begann, spielte ich in mehreren Formationen als Sänger und Gitarrist im Bereich Folk, Country & Blues. Meist in Musikbeiseln, auf kleinen Bühnen und hin und wieder auch vor mehreren hundert Zuschauern. 
2002 lernte ich Kailash Kokopelli kennen, bei dem ich zum allerersten Mal die zauberhaften Klänge eines Siyotanka, der indianischen Gebetsflöte hörte. Nachdem mir 2003 ein alter Native in Canada sagte, ich sollte solche Flöten selber bauen, spielte mir der Zufall meinen Freund Daniel in die Hände, der mich dieses Handwerk lehrte. 
2005 machte ich meine erste Visionssuche bei Claudia R. Pichl und Franz P Redl in der Shambhala Wildernesschule, wo ich auch gleich 2006 mit der Ausbildung zum Visionssuchebegleiter begann, die ich 2010 abschloss. Bei dieser ersten Visionssuche im Lavanttal lernte ich auch die ersten Healingsongs kennen, die meine musikalische Laufbahn grundlegend verändert haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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